Eigene Software
Vom Problem
zum Ergebnis
Seit 2015 gewachsen. Zeit für eine neue Basis.
billcreator begleitet CA Design seit 2015 im täglichen Betrieb. In dieser Zeit entstanden 2.605 Rechnungen, 604 Angebote und mehr als 10.000 Aufwände zu 418 Projekten. Mit jeder neuen Anforderung war die Anwendung weitergewachsen – und die Fachlogik zunehmend auf einzelne Seiten verteilt. Was lange pragmatisch funktionierte, wurde bei größeren Erweiterungen zum Hindernis. E-Rechnungen, neue kaufmännische Abläufe oder ein KI-Assistent auf denselben Daten hätten immer wieder Eingriffe an mehreren Stellen erfordert. Auch die Oberfläche entsprach nicht mehr dem Anspruch an eine moderne, responsive Business-Anwendung.
Erst die Architektur. Dann Interface und KI.
Der Neuaufbau begann nicht mit dem Interface, sondern mit der Fachlogik. Rechnungen, Angebote, Projekte, Aufwände und weitere Funktionen wurden hinter einer zentralen REST-API gebündelt. Die Oberfläche greift seitdem ausschließlich über diese Schnittstelle auf die Anwendung zu.
Die API beschreibt ihre Funktionen über OpenAPI selbst. Daraus entstand zusätzlich ein MCP-Server, der dieselben Funktionen für einen KI-Agenten verfügbar macht. Die Fachlichkeit musste dafür nicht ein zweites Mal implementiert werden: Oberfläche und Agent arbeiten auf derselben Grundlage.
Parallel entstand ein eigenes Designsystem aus Tokens, wiederverwendbaren Komponenten und einer UI Library. Die Ansichten wurden zunächst als Prototypen entwickelt und anschließend in die neue Anwendung übertragen.
Software, die nicht nur Daten zeigt, sondern damit arbeitet
Heute laufen Oberfläche und KI-Agent auf derselben fachlichen Basis. Der Agent kann Fragen zu offenen Forderungen, Zahlungseingängen oder Projekten beantworten und Aufgaben direkt in der Anwendung ausführen – zum Beispiel Aufwände anlegen.
Rechnungen lassen sich als PDF und E-Rechnung erzeugen, Kontoumsätze werden mit den zugehörigen Belegen zusammengeführt und zentrale Kennzahlen stehen direkt im Dashboard zur Verfügung. Die neue Oberfläche funktioniert ohne großes Frontend-Framework, unterstützt hellen und dunklen Modus und ist vom Smartphone bis zum großen Bildschirm nutzbar.
Aus einem über Jahre gewachsenen internen Werkzeug ist damit eine moderne Business-Anwendung geworden, deren Funktionen gleichermaßen von Menschen und KI genutzt werden können.
Details
zum Projekt
Über
den Kunden
CA Design ist das Studio von Christian Albert in Frankfurt am Main und entwickelt individuelle Webanwendungen für Unternehmen und Organisationen. Dabei verbindet CA Design Konzeption, UX-Design und technische Entwicklung in einer Hand. billcreator ist die einzige Case Study im Portfolio, bei der CA Design gleichzeitig Auftraggeber und Anwender ist – und die Software selbst jeden Tag im eigenen Betrieb nutzt.
Screens
der Anwendung
Mein Prozess
für Webapplikationen
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Concept
Erstbesprechung. Brainstorming. Scribbling.
Zuerst klären wir, woran der heutige Weg scheitert. Aus dem Gespräch entstehen Skizzen, an denen sich die Richtung prüfen lässt, bevor etwas gebaut wird.
1
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Design
Prototyping. UX-Design. MVP-Entwicklung.
Der Entwurf entsteht als Prototyp, nicht als Beschreibung. So zeigt sich früh, ob die Abläufe im Alltag tragen. Änderungen kosten hier Minuten statt Wochen.
2
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Develop
Systemdesign. Frontend/Backend. Testing.
Gebaut wird in Ausbaustufen, damit früh etwas Nutzbares steht. Jede Stufe geht geprüft in Betrieb, statt am Ende alles auf einmal.
3
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Deliver
Deployment. Monitoring. Maintenance.
Zur Übergabe gehört eine Dokumentation, mit der sich die Anwendung selbst betreiben lässt. Auf Wunsch übernehme ich Servereinrichtung und Betrieb, dann kommt auch das aus einer Hand.
4
Mit Christian Albert